Bergheidenweg

Traumpfad „Bergheidenweg“

Heute soll der Neuschnee in der Eifel genutzt werden. Daher geht die Fahrt Richtung Langenfeld.

Wir durchfahren den Ortsteil Arft und parken rechts auf dem großzügig angelegten Wanderparkplatz. Um die Zeit stehen hier mal gerade 5 Autos. Vermutlich scheuen die Leute den Nebel, oder es liegt daran, dass wir die Tour gegen 12 Uhr starten. Wir haben den Vorteil, dass wir uns vor der Wanderung im Cafe Plüsch mit einem absoluten Top-Frühstück gestärkt haben.

Direkt vom Start aus steigt der Weg leicht an und führt uns auch schon direkt in die erste Heidelandschaft. schon hier ist der Name Programm. Rechts und links des Weges der typische Heidebewuchs.

Die Sonne versucht auch den ersten Blick durch den Hochnebel zu werfen; ein wunderbares Licht. Die Fotos stammen fast alle von „Sir Johann“, der heute mit dabei ist. dafür ganz lieben Dank.

Der verschneite Weg führt uns hinauf zum Heidbüchel. Hier wird dann auch die Höhe von 600m erreicht. Das folgende Wegstück hinab Richtung Netterhöfe wäre besser mit Stöcken zu laufen. Hier sorgt der Schnee für die ein oder andere Rutschpartie. Der Pfad geht einigermaßen steil nach unten. Schließlich sind hier auf relativ kurzer Distanz einige Tiefenmeter zu laufen.

Wir erreichen die Nette. Unser GARMIN zeigt mal gerade noch eine Höhe von rund 400m an. Wir Laufen am kleinen Fluß entlang und biegen nach kurzer Wegstrecke links ab, um unseren weg entlang des Selbachs fortzusetzen. es ist reines Genusswandern angesagt. es bleibt auch die nötige Zeit um einen Plausch zu führen. Unser gut ausgebauter Weg gewinnt wieder langsam an Höhe.

Als der Weg den höchsten Punkt erreicht ist der Schnee auf der freien Fläche so verlockend, dass eine kurze rast zum Bau eines Schneemanns eingelegt wird. Das folgende Wegstück führt über einen breiten Wirtschaftsweg, der uns flott weiter bringt. Etwas rechts vom Weg steht eine Schutzhütte, die wieder zur rast einlädt. Wir passieren hier einfach. Andere Wanderer legen hier gerade ein Rast ein. Es sind heute erstaunlich viele Gleichgsinnte auf dem Berheidenweg unterwegs. Immer wieder kommen uns kleiner Gruppen entgegen, die den Weg in der umgekehrten Richtung angehen. Auch ein Paar aus den Niederlanden ist mit ihrem Kind unterwegs. Es wird ein kleines Stück des Weges gefachsimpelt und geschwatzt. Wir haben keinen Zeitdruck, zumal wir hier schon mehr als die Hälfte des Weges hinter uns haben.

Wir überqueren die L 10, die hoch zum Raßberg führt und verschwinden wieder im Wald.

 Plötzlich treten wir in eine Landschaft, die wir hier so nicht vermutet hätten. Völlig untypisch liegt wieder die Heide vor uns. Wir haben jetzt den „Dr.-Heinrich-Menke-Park“ erreicht. Ein großer Gedenkstein links des Weges erinnert an den Koblenzer Biologielehrer. Das etwa 23 ha große Naturschutzgebiet erstreckt sich am Westhang des Raßberges.

Erneut überqueren wir hier die L 10 und passieren den Gedenkstein von Konrad Adenauer. Wir haben jetzt den Raßberg (665m) erreicht. Der Stahlgitterturm und die darunter liegenden Gebäude sind die Reste einer alten Radar-Relais-Station der Amerikaner.

Wir umrunden den Raßberg vollständig und blicken hinab auf den Parkplatz, der nun vollständig gefüllt ist. Unser GARMIN zeigt 10,7 km an. 2:26 Std. waren wir unterwegs, gemütlich. Der Schneemann hat uns knapp 30 Minuten „aufgehalten“. Den Spaß haben wir uns einfach gegönnt.

Eines ist uns nach der Tour klar: wir kommen wieder, und zwar genau dann, wenn diese tolle Landschaft blüht.

 

Tourenbeschreibung

Streckenlänge: 10,2 km – Gehzeit: 3:00 Std

© Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz

 

© Base Camp by GARMIN ®