Höhlen- und Schluchten

Traumpfad „Höhlen- und Schluchtensteig“

Als Startpunkt wählen wir den Parkplatz Bergwege (an der K 57) bei Andernach-Kell.

Schon nach dem Aussteigen präsentiert sich hier ein traumhaftes Panorama für erste Fotos.

Dann geht es rechts vorbei am Wasserhäuschen. Wir folgen der Ausschilderung zur „Wolfsschlucht“.

Hier geht es auf schmalen Pfad steil nach unten bis zu der schmalen Brücke, von der aus man einen phantastischen Blick auf den Wasserfall hat. Tief stürzt hier der Wassenacherbach hinab um dann erst ein wenig ruhiger, aber bald wieder gurgelnd seinen weg durch das Vulkangestein fortzusetzen. Hier wird Erdgeschichte „begreifbar“. Meterdicke Ascheschichten über 350.000.000 Jahrem altem Urgestein. Hier kommt der „Trass“ zum Vorschein, der sich vor ca. 13.000 Jahren beim letzten Ausbruch des Laachersee-Vulkans abgelagert hat. Beim Trass handelt es sich um Asche, die durch die zusammenstürzende Eruptionssäule des Vulkanausbruches hier niederging. Hier hat der bach gut sichtbare Spuren hinterlassen.

Ein paar Meter weiter, auf der rechten Seite des Weges, versucht ein mächtiger Baum die Schwerkraft zu überlisten. Es ist ein Wunder, wie sich der Riese mit seinem Wurzelwerk in der Erde verankert hat.

An jeder Windung des schmalen Weges gibt es neue Naturschauspiele zu bewundern.

Wer die Augen aufhält, entdeckt die Ruine des alten Klosters Tönisstein. Hier hat sich die Natur fast alles zurück erobert.

Weiter geht es zur „Nonnsmühle“. Von hier aus hat man einen ersten Blick auf die Trasshöhlen, durch uns der Wanderweg gleich führen wird.

Auch wird die „Urzeit“ wieder deutlich. Natürliche Erosion und auch Menschenhand habe hier riesige Höhlen in das weiche Gestein gearbeitet.

Eine Fotopause ist angesagt. Wir haben jetzt fast das Brohltal und das „Jägerheim“ erreicht. Hier überqueren wir die Straße und gelangen zum Schild „Hermann-Löns-Pfad“. Noch einmal tief durchatmen, denn nun geht es steil durch den Wald nach oben. Schnaufend haben wir die Bank mit dem Tollen Blick weit in die Landschaft erreicht. Den noch besseren Blick erwartet uns nach ein paar weiteren Metern oberhalb. Der Name „Schöne Aussicht“ hat man hier sehr bewusst gewählt. Ein Blick zum Verweilen und Rasten. Hier stehen auch die entsprechenden Bänke.

Nach einer kurzen Rast geht es noch ein paar Meter den Wald bergauf, bevor sich der Weg nach links wendet. Bis zum Keller Schützenplatz bleiben wir fast immer auf der gleichen Höhe.

Dann geht es hinab zum Pönterbach und weiter den Bachlauf nach oben zur Pöntermühle, vorbei am Dammhof und an Krayersmühle.

Hinter dem Krayershof gewinnt der weg wieder ein wenig an Höhe, erst auf gut ausgebautem Weg, dann im etwas steileren Zickzack durch Wiesen nach oben. Wer jetzt nach hinten schaut hat wieder ein weiten Blick weit ins Land hinein.

Noch einen guten Kilometer und wir können unser Mobil wieder sehen.

Hier genießen wir noch einmal den Fernblick, mit dem wir vor 4 Stunden gestartet sind.

Auch hier ist der Name „Traumpfad“ Programm:

Fernblicke, enge Täler, Plätze zum Verweilen, abwechslungsreiche Wegepassagen.

Tourdaten

Streckenlänge: 12 km –  Gehzeit: 3:18 Std

© Base Camp by GARMIN ®

 

© Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz

(marabu-Koblenz)