Ritterschlag

Traumpfad „Ritterschlag“ – light

Heute ist der „Ritterschlag“ in der Light-Version angesagt.

Monreal erreichen wir bei leichtem Schneetreiben. Der Schnee lässt den verschlafenen Ort noch ruhiger erscheinen.

Starten werden wir am Parkplatz hinter dem Bahnhof.

Von dort aus geht es dann am Bahnhof vorbei in Richtung Sportplatz. Wir laufen heute einmal gegen die Uhr.

Direkt hinter der Sportanlage steht auch schon der Wegweiser, der uns über die kleine hölzerne Brücke schickt. Ab hier verlassen wir uns komplett auf die perfekte Ausschilderung des Wanderweges.

Wir sind ohne Karte unterwegs, haben jedoch für alle lle ein GPS-Gerät am Rucksack.

Am Ende der Tour werden wir sagen können: wir hätten den GARMIN® nicht gebraucht.

Die Tour selbst bietet eine Menge Abwechselung. Sowohl Beschaffenheit der Wege als auch Wegeführung lassen keine Langeweile aufkommen.

Mal tief im Tal auf schmalen Pfaden, dann wieder Fernblicke und gute Wirtschaftswege.

Ein wenig Kondition und Trittsicherheit sollte der Wanderer jedoch mitbringen. Teilweise gibt es kernige Anstiege, für jemanden, der nicht zu den Größten zählt hohe Stufen und hin und wieder schmale Passagen in steilen Hängen.

Das macht die Tour für Familien mit jüngeren Kindern schon zum Abenteuer. Der Kinderwagen hat hier nichts zu suchen. Wir waren froh, dass wir im Schnee mit Stöcken unterwegs waren.

Light“ deswegen: wir haben uns von Monreal aus den Aufstieg zu „Löwen- und Phillipsburg“ erspart.

Stattdessen haben wir uns ein anderes Highlight gegönnt. Wir haben in Monreal den Weg in die „Obertorstraße 14“ eingeschlagen.

Hier, mitten im kleinen Ortskern scheint die Zeit still zu stehen.

Das „Café Plüsch“ ist ein Café der etwas anderen Art.

Schon beim Öffnen der Tür blickt man in ein völlig anderes Zeitalter.

Café Plüsch

Altes Fachwerk, verwinkelt, verschlafen, schick, eben eine Einladung zum Verweilen und Wohlfühlen. Ein Museum kann nicht spannender sein. So muss es auch bei meinen Ur-Ur-Großeltern ausgesehen haben. Wer durch den gemütlichen Gastraum und die 3 Stufen nach unten geht, sitzt in der „kleinen Stube“, die mal eben 6 Personen Platz bietet.

Gemütlichkeit pur. In der 1. Etage befindet sich ein kleiner „Saal“, sollte man mit einer größeren Gruppe unterwegs sein.

Und wie man es von einem guten Café erwartet: hausgemachte Kuchen.

Wer nach einer Wanderung eher auf etwas „Herzhaftes“ steht, sollte einen Blick auf die „kleine“ und feine Karte werfen. Hier sollte jeder das Richtige finden.

Unsere Entscheidung fällt heute auf den leckeren Flammkuchen, nachdem uns die sympathische Chefin erklärt hat, dass der exzellente „Döbbekuche“ leider in anderen hungrigen Mägen verschwunden ist. Für uns ein Grund, einfach wieder zu kommen.

Freundlichkeit und Qualität stehen hier im Mittelpunkt.

Wir verabschieden uns nach einem kleinen Plausch mit der Chefin mit einem: „Dann bis die Tage.“

Für uns ist klar: das „Café Pünsch“ wir uns öfter nach Monreal locken.

(marabu-Koblenz)

Tourdaten

Tourlänge: 12 km   –   Gehzeit: 3:30 Std   –   Anstieg: 372 m   –   Abstieg: 383 m

© Base Camp by GARMIN ®

 

© Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz